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Gestaltung der besonderen Art
Ein Denkmal schon zu Lebzeiten - 1300 m² "Maschivilla" mit 11 Zimmern = 11 Kunstwerke
Letze Worte"
"Eine schockierende Nachricht traf mich letzte Woche – der Mord an Udo Suffa. In einem Anruf wurde mir mitgeteilt, dass Udo Suffa – ein Unternehmer aus Bayern – in seiner „Maschi-Villa“ erstochen wurde.Sie fragen sich, wieso ich mich dafür interessiere, oder inwieweit mich dies betrifft?
Zu Recht! Ich mich auch, doch ich versuche es zu erklären. Ich habe diesem Mann kennen und mögen gelernt. Er war ein Mensch, der mir eine Chance gegeben hat, mich und meine Kunst leben zu lassen. Einen Dank als letzte Worte an ihn. Jetzt nach seinem Tod, bringt mich diese Kunst zum Grübeln.
Im Winter 2005/2006 leitete ich ein Kunstprojekt, indem ich die Firmen-Villa in Frohnlach von ca. 1300m² mit 11 Zimmern nach meinen Ideen gestalten konnte. Jeder Raum wurde zu einem themenbezogenen Unikat. Ein Konzept, dass auf Udo und dessen Firma CCC Udo Suffa GmbH zugeschnitten war und ihm heute ein Denkmal setzt. Vom Treppenaufgang sehen seine Silhouetten-Blicke auf die Figur von Leonardo da Vinci – das italienische Universalgenie. Im Schlafzimmer schmückten Frauen die Wände, die ihm nun zum Verhängnis wurden. Eine Schande, doch es war vorausausehbar.
Was mir jedoch als Künstler Angst bereitet, ist ein Werk, welches 2004 in meinem Atelier geschaffen wurde und 2006 in Udos Besitz überging. Ein großformatiges Gemälde, von ca. 1,80 m x 2,00 m, mit dem Titel „Schitzo“! Ein Spiegelbild seiner selbst, wie er selbst einmal behauptete.
Ein blutender Frauentorsos, eine gespaltene Persönlichkeit, die Macht und Geld symbolisiert.
Er war vernarrt in das Bild!
Udo, ein Multitalent, ein genialer Erfinder, ein Freund, eine Seele von Mensch, der Geld und Macht einsetzte! Es gibt viele Seiten des Udo Suffas, einige wenige durfte ich kennen lernen. Macht, Geld das Doppelleben „Schitzo“ und auf der anderen Seite, die Seele Udos.
Die Frauen waren seine Schwäche!
„Ich habe Geld! Ich habe Macht! Ich kann sie alle haben! Doch Sie werden mich ruinieren“ das waren seine Worte, die er damals zu mir sprach!
2004 wurde das Werk geschaffen.
2006 ging es in Udos Besitz über!
. . . und ein Jahr später ist er tot!
Bizarr, Ich werde Udo immer in bester Erinnerung behalten und vielleicht eine unserer vielen Ideen zum Leben erwecken.